Bin leider etwas spaet dran und stelle den Artikel erst jetzt ins Internet. geschrieben habe ich ihn allerdings schon vor 2 Tagen.. Trotzdem noch ziemlich aktuell
Hallo Leute,


Das 2. Projekt faengt dann ca. um 12 Uhr an. Im Gegensatz zum ersten ist es allerdings weniger ein Kindergarten sondern ein richtiges Heim. Die Kinder sind zwischen (5-11) und daher auch alle schon in der Schule. Hier macht natuerlich die Sprache etwas mehr aus. aber es geht schon irgendwie. Muss mich eben damit abfinden, dass ich immer wieder von 8 jaehrigen verarscht werde. Um 12 Uhr ist die Schule aus, das heisst da faengt der Tag mit den Kids erst richtig an. Es wird gegessen, gespielt, gebastelt aber auch gelernt und gewaschen... Das ganze Projekt ist insegesammt etwas aermer als das erste. Mehr das was man sich so vorstellt in Argentinien. Die meisten der Kinder sind da, weil ihre Eltern kein Interesse an ihnen haben oder suechtig sind. Daher sind die Kinder auch montag bis Freitag Tag und Nacht da.

der Junge heisst Diego. Er ist einer der anhaeglichsten Kinder aber sehr, sehr lieb. Das einzige Problem: er hat Laeuse. Aber das haben sowieso die meisten der Kinder und das ist wohl auch normal. Insgesammt gibt es uebrigens 15 Kinder. Und eigentlich sind auch alle bis auf 1-2 coole Jungs sehr interessiert an mir. Personal gibt es dafuer um einiges weniger. wir haben fuer die 15 Kinder mit mir 4 Betreuer, wobei die andern natuerlich mehr die Alltagsgeschichten machen und nicht wirklich viel mit den Kindern spielen. Da bin ich natuerlich der absolute Hit. Und morgen will ich mit ihnen basteln. Muss also nachher gleich noch im Internet was raussuchen und vorbereiten.
ja, endlich hab ich nicht mehr so viel Zeit zu schreiben. :-) Endlich habe ich was zu tun und schau kam noch Fern oder sitz am computer.. sehr gutes gefuehl. Das ist aber auch der Grund warum viele grade laenger auf meine Antworten per Mail oder bei StudiVZ warten muessen.. an dieser Stelle entschuldige ich mich dafuer schonmal.
Ich bin seit Montag jetzt in 2 verschiedenen Projekten. Das erste ist nur Dienstag bis Donnerstag und auch nur Vormittags. Aber Spass macht es auf jeden Fall. Ist aber mehr wie ein Kindergarten. Von der Armut sieht man da nicht besonders viel. Die Kinder kommen morgens um hab 8 und kriegen Fruehstueck und gehen dann nach dem Mittagessen um 11.30 Uhr wieder. Ich bin jetzt erstmal in der Gruppe der 3-4 jaehrigen und da wird einfach hauptsaechlich gespielt. Momentan ganz gut, weil bei allem andern wirds schwer mit der Sprache. Und es gefaellt mir auch wirklich gut. Bin ja auch jemand der gerne einfach nur spielt oder bastelt mit den Kindern. Und auch die andern Mitarbeiter sind echt sehr bemueht und nett. War letzte Woche schon gleich nach meinem ersten Arbeitstag auf die Hochzeit einer aus dem Projekt eingeladen und naeste woche machen wohl auch alle Mitwarbeiter zusammen einen Ausflug. Ausserdem hab ich heute etwas laenger mit einer Psychologin dort geredet, die mir gesagt hat, dass ich auch ruhig mal in eine ihrer Sitzungen mit den Kindern sitzen kann. Momentan bringt mir das natuerlich noch nicht viel, weil ich kaum was verstehe, aber in 1-2 Monaten werd ich das sicher auch mal machen.
Das 2. Projekt faengt dann ca. um 12 Uhr an. Im Gegensatz zum ersten ist es allerdings weniger ein Kindergarten sondern ein richtiges Heim. Die Kinder sind zwischen (5-11) und daher auch alle schon in der Schule. Hier macht natuerlich die Sprache etwas mehr aus. aber es geht schon irgendwie. Muss mich eben damit abfinden, dass ich immer wieder von 8 jaehrigen verarscht werde. Um 12 Uhr ist die Schule aus, das heisst da faengt der Tag mit den Kids erst richtig an. Es wird gegessen, gespielt, gebastelt aber auch gelernt und gewaschen... Das ganze Projekt ist insegesammt etwas aermer als das erste. Mehr das was man sich so vorstellt in Argentinien. Die meisten der Kinder sind da, weil ihre Eltern kein Interesse an ihnen haben oder suechtig sind. Daher sind die Kinder auch montag bis Freitag Tag und Nacht da.
In dem Projekt haben mich die Kids um einiges herzlicher willkommen geheissen. dei meisten kamen zu mir und haben mich umarmt oder gekruesst. Und mit so einer Begruessung ist man natuerlich schon gleich viel integrierter.
Es gibt im vergleich zu dem andern nicht wirklich viele Spielsachen oder so und die Kinder sind um einiges weniger verwohnt und freunen sich schon riesig ueber ein neues Schulheft oder ein Haargummi.
Aber es gibt einen riesen Garten der oft mehr wert ist als ein Spielzeug Auto oder aehnliches. Die ganze Anlage ist sehr goss was und viel Platz zum Fussball oder Basketball spielen bietet. Ausserdem hat es einen kleinen Spielplatz der es momentan auch noch aushaelt wenn man dort spielt. Aber Leben generell ist einfach etwas Argentinischer. Gestern haben wir Tischkicker gespielt an einem Kicker mit Loechern in der Platte, mit kaum einem Spieler der festgeschraubt war und einer Platte die alles anderes als eben ist. Als Ball pflueckt man dann noch eine Limone. Waer fuer deutsche nicht unbedingt spassig zum spielen aber die Kinder hier sind begeistert. Und heute hat ein Kind eine harte Avocado gepflueckt und sie am Baum zuschlagen um das innere auszunagen. Das sind einfach so Momente in dem man den Unterschied zum Leben in Deutschland merkt. Aber irgendwie geniesse ich das einfache Leben auch. Mit gefaellt einfach die ganze Atmosphaere hier.
Das einzige Problem ist, dass ich normalerweise um 6 uhr aufstehen muss und auch nicht vor 6 uhr heim komme. Meistens sogar erst ab 7. Heute bin ich im Bett von einem der Maedels eingeschlafen weil ich einfach fertig war.
War am Wochenende mit einer Freundin aus Oesterreich unterwegs. Mit der versteh ich mich richtig gut. Und auch wenn es schlecht fuer mein Spanisch ist, ist es einfach unglaublich hilfreich jemanden zu haben der weiss wie man in Europa seine Wochenenden verbringt. :-) und jemand der eben schon Leute kennt und ich in neue Gruppen integrieren kann. Haben uns Freitag in einem totalen Nobelschuppen mit Freunden getroffen. Der Eintritt war um sonst. Der Litter hat ca. 3-4 Euro gekostet und es gab Sushi um sonst. War einfach unglaublich. Danach sind wir noch in eine andere Disco wo wir nochmal Freunde getroffen haben und noch die letzten Stunden der Nacht verbracht haben. Am Samstag sind wir erst allein los und sind Billard spielen gegangen in dem ich 2 der Barkeeper kenne. Danach wollten wir zu einem Kumpel von Flora, wussten aber nicht wo genau er wohnt. Uns hat dann irgendein taxifahrer angelabert, der uns mitnehmen wollten und es auch getan hat obwohl wir ihm gesagt haben, dass wir nicht wissen wo wir hin muessen und auch kein Geld haben. Wir sind min. 15 min in Schlangenlinien durch die gegend gefahren und haben das Haus gesucht und mussten keinen Pfennig zahlen.. sowas wuerde einem in Deutschland NIE passieren. Bei Floras Kumpel sassen wir dann noch in ner Kleinen Gruppe bis 7 Uhr morgens im garten und haben geredet und getrunken. war echt sehr sehr cool. Waren um 8 Uhr dann bei Flora (der Oesterreicherin) wo ich dann wie Freitag auch schon, wieder geschlafen habe.
Sonntag sind wir in ein Hostel in das Flora ziehen moechte und die Leiter des Hostels haben fuer uns gekocht. Die Leute sind hier einfach so lieb und offen..